Bei einer Alkoholfahrt oder einer Drogenfahrt wird Ihnen  in beiden Fällen die Fahrerlaubnis  von der Polizei / Gericht entzogen.

Auch wenn die zeitlichen Abläufe sich etwas unterscheiden, enden beide  Möglichkeiten  beim Entzug des Führerschein und  einer MPU ( Medizin. Psycholog. Untersuchung).

Bei Alkoholfahrt mit  mind. 1,6 Promille wird der " Lappen" von der Polizei sofort  eingezogen. ( Fahrradfahrt hat unterschiedl. verfahren )

  •           mit einem geringeren Alkohol -Wert wird Ihnen vom Gericht eine Sperre auferlegt von 1 Monat, wenn es das erste Alkohol-Delikt ist.
  •           wenn es weniger Alkohol als 1,6 Promille war, aber  es schon die zweite Auffälligkeit ist , dann wird man von Ihnen eine  MPU- Prüfung verlangen.

 

  •          Seit geraumer Zeit darf auch schon bei mehr als 1,2‰  Blutalkohol-Wert  und Vorliegen von Anzeichen für " Giftfestigkeit " oder anderer Umstände eine MPU          angeordnet werden.  ( Unter  Giftfestigkeit wird eine Gewöhnung an Alkohlkonsum / Trinkfestigkeit verstanden --- Bundes Verw.Gericht  17.3.21). Diese Auslegung wurde schon  seit einigen Jahren in einigen Städten ( z.B. Nürnberg)  angewandt und jetzt obergerichtlich bestätigt.

 

Bei einer Drogenfahrt ( z.B. THC oder Crystal oder Benzodi.) mit einem positiven Blut- / Urintest wird es  dann zu einer  Gerichtsverhandlung kommen und  dann folgt eine MPU - Anordnung  von der Führerscheinstelle mit Fristsetzung.